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KiBroSa - Motiv - Problemstellung

Freiheit und Zensur für das Kind

Kinder und Internet – sinnvoll?

Viele Erziehungsberechtigte wollen, dass ihr Kind frühzeitig den Umgang mit einem Rechner spielerisch erlernt. Da es im Internet viele Websites mit Spielen für Kinder gibt, liegt es nahe, dass ihr Kind surft.
Nun gibt es aber leider auch Websites, deren Inhalte mindestens als nicht kindgerecht eingestuft werden müssen, so zum Beispiel gewaltzeigende Nachrichtenseiten.

Somit kann es für ein kleines Kind (von drei bis neun Jahren) nicht sinnvoll sein, zum Beispiel Suchmaschinen für Erwachsene zu nutzen. Kinder im Alter von drei bis neun Jahren wollen aber auch von sich aus nicht „das ganze Internet“ weltweit absurfen, sondern spielen eher auf ihren Lieblngsseiten. Wenn das Kind nur diese Seiten erfährt, ist eigentlich alles in Ordnung, oder?

Mindestens drei Dinge sollten noch berücksichtigt werden

  1. Wertvolle Erfahrungen sind selbstgemachte Erfahrungen.
  2. Nicht alle Kinderseiten sind technisch kindgerecht.
  3. Nicht alle Kinderseiten sind pädagogisch gut.

Die Selbständigkeit kann geübt werden, indem das Kind weitgehend ohne Aufsicht surft (Punkt eins).
Die Punkte zwei und drei sind für das Kind nicht im Vorhinein bewertbar, aber für Fachleute und Erziehungsberechtigte.

Die KiBroSa-Software verfolgt so folgendes Ziel: innerhalb des Spielplatzes darf das Kind machen, was es will. Der Zaun des Spielplatzes entspricht den Seiten, die es ansurfen darf. Die Ausmaße des Zauns können Sie mitbestimmen.

Kinder und Internet – zwingend?

Selbstverständlich sollte Ihr Kind nicht zu lange an einem Rechner bzw. an einem Monitor sitzen oder spielen (siehe auch Zeitangaben auf www.familienhandbuch.de).
Grundsätzlich und langfristig sollte das Kind einen Rechner nur als nützliches Werkzeug begreifen lernen, das – wie alle Werkzeuge – Vor- und Nachteile hat.

Sehr interessant zu diesem kontroversen Thema ist auch der Artikel
"Pädagogisch wertvoll" von Carsten Binsack (www.wdr.de), der Computerspiele und ihre Wirkung beleuchtet und einen kritischen und konstruktiven Umgang empfiehlt.

Ein Wort zu Filtersoftware

KiBroSa ist keine Filtersoftware! KiBroSa läßt von vornherein nur ausgezeichnete Seiten zu (falls auf einer zugelassenen Seite ein Link auf eine nicht zugelassene Seite auftaucht, so funktioniert dieser nicht).

Filtersoftware ist sinnvoll bei älteren Kindern (circa ab 7) und verfolgt folgendes Prinzip:
eine Seite beinhaltet zum Beispiel den Begriff „Neonazi“, welchen der Filter erkennt und daher den Browser hindert, die Seite anzuzeigen.
Webseitenbetreiber solcher Seiten wissen das, weshalb sie nun einfach Codewörter erfinden, die innerhalb dieser Szenen das gleiche bedeuten. Der Filter funktioniert nun nicht mehr. Es gibt auch „schlauere“ Filter, die darauf nicht hereinfallen, jedoch sind diese in der Regel so restriktiv, dass fälschlicherweise harmlose Seiten gefiltert werden.

Was ist aber zum Beispiel, wenn Ihr älteres Kind (circa älter als neun Jahre) sich per Internet einfach nach der Bedeutung des Begriffs „Neonazi“ erkundigen möchte?
Ab einem gewissen Alter macht eine Zensur wahrscheinlich keinen Sinn mehr. Dann gilt wie immer: begleiten Sie Ihr Kind in die Mündigkeit!